© Wolfgang Gurk

Rückblick auf ein attraktives Programm der Mittwochswanderer 2025

30.12.2025

Zur Neujahrswanderung trafen sich im Januar 13 Wanderer, um in Eddersheim die Umgebung von Okriftel zu erkunden. Am Wasserwerk vorbei, entlang des Wasserwerkswaldes kam man bald zu einem hier aufgestellten Industriedenkmal, ein Farbrührer der ehemaligen Farbwerke Höchst. Weiter ging es über eine Lindenallee zum Rosarium, anschließend zum Okrifteler See. Zum Abschluss trafen wir uns in der Sportlerklause in Eddersheim bei einem guten Mittagessen. Die Führung hatte Peter Kozubowski.

Im Februar ging es zur Hessenaue. Die Wanderung führte von hier aus an den Rheindamm. Anfangs bei grauem, leicht nebligem Wetter und Temperatur um Null Grad wanderten wir auf dem Rheindamm gen Norden, später vorbei an dem jungen Wald, der in den 80er Jahren als Ausgleichsfläche für die neue Startbahn- West gepflanzt wurde. Bald verließen wir den Damm und auf Naturwegen gelangten wir – nun in südlicher Richtung – zum Hofgut Ludwigsaue. Nach einer Rast ging es weiter zum Lercher Loch, einer trichterförmigen Verbindung zum Rhein und zu einer mächtigen unter Naturschutz stehenden alten Eiche. Hinter dem Unteren Kornsand wurde der Weg sehr schmierig und mit vom Lehm schwer gewordenen Schuhen querten wir den Rheindamm und kamen zurück zur Hessenaue, wo wir im Gasthof „Zum Grundstein“ zur Schlussrast einkehrten. Die Führung hatte Wolfgang Gurk.

Im März – Aschermittwoch – war eine Wanderung im Vordertaunus angesagt. Ausgangspunkt und Einkehr am Schluss war die „Viehweide“ am Kapellenberg. Von hier wanderten wir stetig ansteigend auf dem Grimbacher Weg bis zur Hohen Schneise in Richtung „Gundelhard“. Weiter im großen Bogen zur Stabschneise, die direkt zur Viehweide und zum gemütlichen Abschluss führte. Peter Kozubowski führte die Gruppe mit 18 Teilnehmern.

Im April lachte schon der Frühling, als sich die Wanderer am Ortsrand von Wallerstädten trafen. Über das „Ebbelwoi Pädsche“ (hier standen einst viele Apfelbäume), deren Früchte sogar für namhafte Frankfurter Keltereien hier gekeltert wurden. In Groß-Gerau war Mittagsrast im Restaurant “Sonnenschein“. Über die Fasanerie und am ehemaligen Tierpark vorbei ging es wieder zurück nach Wallerstädten. Katharina und Karl-Heinz Müller hatten uns geführt.

Im Mai war direkt vor „unserer Haustür“ eine Wanderung im Plan. Von Alt-Haßloch ging es über die Autobahn in den Wald, wo ein romantischer schmaler Pfad durch den Hochwald führte. Über die Kleine Tränkschneise wanderten wir zu den weiten Flächen der Schwarzbachwiesen. Durch kniehohes Gras erreichten wir den Schwarzbach. Über die Pechhüttenschneise wurde die Gruppe wieder in Richtung Startpunkt geführt. Im „Kleinen Brauhaus“ ließ man es sich bei Speis und Trank zum Abschluss gut gehen. Die Führung hatte Gretl Möllendick.

Im Juni sollte es unter Führung von Ingeborg Gurk per Rad zum Bachgrund gehen, doch es schüttete den ganzen Tag! Die Tour musste daher leider abgesagt werden. 

Im Juli war von Wolfgang Gurk eine Radrunde nach Mainz vorgesehen. Da der Wetterbericht sehr heißes Wetter voraussagte, wollten wir die zuvor abgesagte Tour zum Bachgrund wiederholen, da diese weitgehend durch Wald führt. Doch dann kletterte die Temperatur auf fast 40 Grad! Das wäre für unsere Seniorinnen und Senioren nicht zu verantworten gewesen. So wurde auch dieser Termin leider abgesagt.

Im August fand dann die dritte Radtour statt. Wir starteten am Treffpunkt Horlachgraben. Entlang der

Stockstraße ging es in Richtung Königstädten und zum Klangkörperweg bei Nauheim. Am Groß-Gerauer Naturfreundehaus vorbei kamen wir zum Mönchbruch und auf Waldwegen zur „Genoveva-Hütte“. Nach einer Rast radelten wir am Gundsee vorbei nach Walldorf, wo wir im Gasthof „S‘Wirtshaus“ zur Mittagsrast einkehrten. Gestärkt machten wir uns wieder auf den Rückweg. In Haßloch angekommen waren wir 35 km geradelt. Planung und Führung: Monika Kaszuba.

Statt einer Wanderung wurde im September noch einmal geradelt. Auch der Wettergott hatte ein Einsehen und so starteten wir über die Stockstraße in östlicher Richtung in den Wald, dann am Flörsheimer Forsthaus vorbei zur Startbahn-West, die im Straßentunnel unterfahren wurde. Auf einsamen Wegen kamen wir zu den Gundbachwiesen. Am „Fischersee“ rasteten wir. Danach ging es zum Ortsrand von Walldorf, durch Wald zur „Genoveva-Hütte“und über den Knüppeldamm mit den alten Eichen erreichten wir wenig später die Rüsselsheimer Odenwaldhütte zu unserer Mittagsrast. Von hier aus war es bis zu unserem Ausgangspunkt nicht mehr weit. Die 28 km lange Tour leitete Ingeborg Gurk. 

Im Oktober wanderten wir – 12 Teilnehmer - unter der Führung von Frieda und Helmut Raith und bei wolkenlosem prächtigem Herbstwetter durch den Schwanheimer Wald mit seinem Bestand alter Eichen und entlang der weitflächigen Schwanheimer Wiesen zum Naturschutzgebiet „Schwanheimer Dünen“. Auf weiten Strecken über Holzbohlen erlebten wir dieses in der Eiszeit entstandene Moor- und Heidegebiet. Der Weg nach Schwanheim und zur Zwischeneinkehr im „Seppche“ führte entlang des Mainuferwegs. Nach der Stärkung mit deftigen Speisen war es nur noch ein kurzer Weg zurück zum Ausgangspunkt am Waldspielplatz.