Von der Wanderung in der Umgebung über mehrtätige Alpentouren bis zur mehrwöchigen Fernreise reicht die Bandbreite. Dazu kommen Ausbildungen, Freizeitsport und spannende Vorträge. Schau herein und finde heraus was wir anbieten.
Die Teilnahmebedingungen findest du hier
Das Formular zur Kursanmeldung findest du hier
Und hier gibt's noch eine Übersicht über die Schwierigkeitsbewertungen der Touren.
Schau doch mal unten in unserem Kalender vorbei...
Sicherheit & Risiko: Offene Worte unter Bergsteigern
Absolute Sicherheit gibt es im alpinen Gelände nicht. Unsere Tourenleiterinnen und Tourenleiter sind Fachübungsleiter/-innen oder Wanderleiter/-innen, sie bemühen sich, ihre Gruppen unter Beachtung der neuesten Sicherheitserkenntnisse so sicher wie möglich zu führen.
Stein- oder Eisschlag, Wetterstürze und Gewitter können unvorhersehbar auftreten. Will man gewisse Erlebnisse haben, lassen sich zwangsläufig alpine Gefahren nicht vollständig ausschließen. Dabei ist die Lawinengefahr eine ständige latente Bedrohung im winterlichen Gebirge. Die Tourenleitung wird sich nach besten Kräften um eine sachgerechte Einschätzung bemühen.
Für uns ist das geführte Bergsteigen eine Partnerschaft zwischen Tourenleiter/-innen und Sektionsteilnehmenden mit einer eindeutigen Rollen- und Risikoverteilung. Dabei sind unsere Touren- und Wanderleiter/-innen die zentralen Schlüsselfiguren im Risikomanagement der Sektion. Von anerkannten Experten werden die jeweils neuesten Erkenntnisse in der Sicherheits- und Ausbildungslehre eingehend geschult und diskutiert.
Ein wichtiger Punkt ist die Wahl eines geeigneten Programms unter selbstkritischer Einschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit. Alpinistische Techniken, wie z. B. das Skifahren, das Gehen mit Steigeisen oder Klettern verlernt man nicht so schnell.
Nichts ist aber vergänglicher als Kraft und Ausdauer ohne regelmäßiges Training. Gerade bei Touren in großer Höhe ist es wichtig, diese Spielregel zu beachten.
In entlegenen Gebieten müssen wir auch lokale Transportmittel, wie z. B. Flugzeuge, Busse, Fähren o.ä. benutzen, die nicht immer europäischen Sicherheitsstandards entsprechen, für die es aber keine Alternativen gibt. Solche Unternehmungen verlangen von den Teilnehmenden ein erhebliches Maß an Eigenverantwortlichkeit und eine erhöhte Risikobereitschaft.
Die Tour beginnt und endet am angegebenen Ort.
Jeder Teilnehmende einer Sektionsveranstaltung bzw. Gemeinschaftstour ist sich der Tatsache bewusst, dass jede bergsportliche Unternehmung mit Risiken verbunden ist, die sich nicht vollständig ausschließen lassen.
Teilnehmende erkennen daher an, dass die Sektion Rüsselsheim und ihre verantwortlichen ehrenamtlichen Tourenleiter/-innen – soweit gesetzlich zulässig – von jeglicher Haftung, sowohl dem Grunde wie auch der Höhe nach, freigestellt werden, die über den Rahmen der Mitgliedschaft im DAV sowie den für die ehrenamtliche Tätigkeit bestehenden Versicherungsschutz hinausgeht.
Dies gilt nicht für die Verursachung von Unfällen durch Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit.