Unsere Hütte
Zwischen Ötztal und Pitztal, malerisch auf einem 2.323 m hohen Plateau am Geigenkamm gelegen, befindet sich die Rüsselsheimer Hütte. Seit 1926 ist sie Ziel für Bergbegeisterte – mit atemberaubendem Blick hinüber zum Kaunergrat und traumhaften Sonnenuntergängen, die du so schnell nicht wieder vergisst.
Unsere Hütte ist einfach, gemütlich und voller Geschichte(n). Mit viel Herz führt sie unsere Hüttenwirtin Tabea Kirschner inzwischen in dritter Generation. Gemeinsam mit ihrem Team sorgt sie für eine tolle Atmosphäre, fantastisches regionales Essen und herrlich entspannte Abende in den Bergen. Das klingt gut? Schau doch mal bei uns vorbei!
Details
Geöffnet von Mitte Juni bis Ende September
Bitte zum Übernachten Hüttenschlafsäcke bzw. Jugendherbergsschlafsäcke (aus dünnem Leinen) aus hygienischen Gründen selbst mitbringen. Decken und Kissen sind vorhanden.
Unsere 48 Schlafplätze sind aufgeteilt in verschiedene Mehrbettzimmer und zwei Schlaflager.
- für DAV-Mitglieder ab € 14,00
- für Nicht-Mitglieder ab € 24,00
BevorZUGt mit öffentlichen Verkehrsmitteln:
Du reist entspannt per Zug zum Bahnhof Imst-Pitztal an. Mehrmals täglich verkehren von dort halb-, bzw. stündlich Postbusse nach Plangeroß mit einer Fahrtzeit von ca. einer Stunde. Mit dem Taxi dauert es ca. 45 Minuten.
Mit dem PKW:
Auf der Inntalautobahn A12 oder über den Fernpass nach Imst. Hier der Ausschilderung „Pitztal“ folgen. Diese führt zunächst auf Dorfstraße, später Pitztal Landesstraße L16 durch Wenns bis zum Hüttenparkplatz zwischen Weißwald und Plangeroß. Der Parkplatz mit großem Begrüßungsschild liegt etwa 1 km vor Plangeroß rechts der Straße. Gegenüber beginnt der beschilderte Aufstieg zur Hütte.
Gehzeit ca. 2 Std., 700 Höhenmeter, schmaler Bergweg
Bitte bleibt auf dem Weg, da wir versuchen, die Abschneider aus vorangegangenen Jahrzehnten zu rekultivieren. Dies wird notwendig, um der Erosion des recht steilen Abhangs durch Oberflächenwasser vorzubeugen. Der Weg ist auf Grund seiner Lage auf einem südseitigen Hang bereits im Frühsommer schneefrei. Gegen Mittag kann allerdings die Sonne durch große Hitze den Aufstieg erschweren.
Bereits vom Parkplatz aus ist die Hütte in der Karmulde sichtbar. Man quert die Straße und passiert am Hinweisschild „Zur Rüsselsheimer Hütte“ das kleine Gatter. Pforte bitte immer schließen. Anfangs über einen begrünten Rücken moderat steigend, dann in kurzen Kehren steiler bis der schattige Bergwald erreicht wird, der allerdings schon nach kurzer Wegstrecke wieder verlassen wird. Durch krautiges Gelände geht es in weiteren Kehren einer Felswand entgegen, an deren Fuß der Pfad genüsslich durch grünes Gelände weiterführt. Ein kurzer, mit einer Kette gesicherter Wegabschnitt führt zu einer Bachquerung, hier achtgeben auf feucht-glitschige Steine. Hier hat man die Hälfte des Aufstiegs geschafft. In Kehren weiter aufsteigend durch alpines Gelände gewinnt man auf der Südseite des Hanges schnell an Höhe. Die Sicht hinüber zum Kaunergrat mit den beherrschenden Gipfeln, der stolzen Watze und der markanten Verpeilspitze rechts daneben, wird nun mit jedem Schritt umfassender. Nun ist die Hütte schon recht nah und wenn man Glück hat – besonders groß ist die Chance im Frühsommer – trifft man in der Nähe des Aufstiegsweges auf äsende Steinböcke. Ein letztes längeres, leicht ansteigendes Wegstück führt direkt auf die Hütte zu.