Rückblick der Mittwochswanderer auf das Jahr 2004
Januar
Wir besichtigten die Papiertheater-Sammlung in Darmstadt. Die Gruppe erfuhr, wie man im 19. Jahrhundert Bilderbogen mit Nachbildungen von Bühnen berühmter Theater und Ausschneidefiguren der Darsteller herausbrachte und damit häusliches Theater spielte. Am Nachmittag, nachdem wir im ältesten Lokal Darmstadts gespeist hatten, sahen wir die Aufführung „Pyramus und Thysbe“, vorgeführt in einem richtigen Papiertheater. Organisation: Juliane Codaro.

Februar
Bei frühlingshaften Temperaturen wanderten wir durch Park- und Gartenanlagen „rund um Mainz“, über Wiesen und Felder nach Bretzenheim zur „Alten Ziegelei“. Die Führung hatten Marianne und Walter Jutzler.

März
Auf einem Teilstück des Weitwanderweges E1 „Mittelmeer – Nordsee“ folgten die Wanderer von der Alten Oper in Frankfurt bis zur Nidda dem „Andreaskreuz“. Grüneburgpark - Griechisch-orthodoxe Kirche – Bundesbank - „Spargel“ - ehemaliges Bundesgartenschau-Gelände - Niddaauen. Führung: Ingeborg Gurk.

April
Eine ökologische Waldführung durch den „Ingelheimer Wald“ vermittelte auf einem vierstündigen Rundweg einen Einblick in den ökologischen Waldbau. Revierförster Diehl erklärte ein Holzhackschnitzel-Heizwerk, das ausschließlich mit geschredderten Holzresten gespeist wird, sowie eine Schilf-Kläranlage, und zum Schluss wurden auf dem 637 m hohen Kandrich die Windkrafträder besichtigt. Organisation: Carin und Siegbert Teuber.

Mai
Der Bärlauch blühte und „duftete“, man befand sich im NSG Kühkopf. Bei Erfelden ging's über den Altrhein, durch die alten Obstbaumplantagen in den frühlingshaften Wald. Am Schwedenfriedhof wanderte man Richtung Reichertsinsel und am Hof Guntershausen vorbei nach Erfelden. Führung: Dieter Christmann.

Juni
Frischer Spargel ist eine Delikatesse. Doch wie kultiviert man dieses Gemüse? Bei eine Begehung des Nauheimer Spargellehrpfades von Ernst Müller und anschließender Besichtigung seines Betriebes erhielt die Gruppe detaillierte Informationen über den Spargelanbau. Anschließend konnte sie den Helfern beim Sortieren und Schneiden über die Schulter schauen. Die Organisation hatte Karl-Heinz Arras.

Juli
Die erste Radtour führte über Bauschheim, Ginsheim, die Weisenauer Brücke, Laubenheim, Nackenheim und durch die Weinberge nach Nierstein. Mit der Fähre am Kornsand fuhr man über den Rhein und kehrte im „Goldenen Anker“ ein. Die Rückfahrt durch das Ried wurde durch ein aufziehendes Gewitter beschleunigt, sodass fast alle Teilnehmer noch vor dem Regen nach Hause kamen. Führung: Hildegard und Herbert Schmidt.

August
Die zweite Radtour verlief auf dem Regionalparkweg in Richtung Raunheim – Opelbrücke – Wiesenmühle, weiter zur Wickerer Mülldeponie und zum Spielpark Hochheim. Von hier aus war es nicht mehr weit bis zur Aussichtskanzel „Vogelnest“. Über MZ-Kastel nach Mainz – Weisenauer Brücke – Ginsheim. Mit der Fähre setzte man hinüber zur Nonnenau, und über Trebur, Groß-Gerau und den Hegbachsee erreichte die Gruppe wieder Rüsselsheim. Die Führung hatte Gretl Möllendick.

September
Bei einem Stadtrundgang mit örtlicher Führung besichtigten
die Teilnehmer das hübsche Fachwerkstädtchen Büdingen. Nach
der Mittagsrast wurde im „Tal der fünf Bäche“ nördlich
von Büdingen
noch gewandert.
Die Führung hatten Bärbel und Klaus Vollmar.

Oktober
Nach Flonheim, bekannt durch den „Flonheimer Sandstein“, in der Rheinhessischen Schweiz führte diese Wanderung. Endlose Weinberge, weißgetünchte Weinberghäuschen, so genannte „Trulli“, die vor ca. 250 Jahren von italienischen Landarbeitern aus Apulien im dort üblichen Baustil errichtet wurden, Steinbrüche - sogar aus römischer Zeit und Talmühlen säumten den Weg durch diese landschaftlich schöne Gegend. Führung: Ingeborg Gurk.

November
Badetag in Königstein. Wenn der Himmel verhangen, die Blätter fallen, ist ein Besuch im Kurbad Königstein eine angenehme Alternative zur grauen Novemberstimmung. Organisation: Ingeborg Gurk

Dezember
Durch das weihnachtliche Wiesbaden und durch den Stadtteil „Katzeloch“ führte
die Wanderung ins Nerotal und über den „Philosophenweg“ zum
Neroberg. An der „Griechischen Kapelle“, am Russischen Friedhof
und am Forsthaus vorbei zur Tennelbachstraße, am Rammelbach entlang in
den schönen Kurpark. Entlang der Brunnenkolonade gelangten wir in die
Altstadt zur gemütlichen Schlussrast zum Jahresausklang.
Leitung: Juliane Codaro und Ingeborg Gurk.


Herzlichen Dank allen, die durch aktives Mitmachen dazu beigetragen haben, unser Programm im Berichtsjahr mit vielen schönen Beiträgen zu bereichern.
Ingeborg Gurk
