Rückblick der Mittwochswanderer auf das Jahr 2003
Die erste Wanderung im Januar führte uns bei klirrendem Winterwetter durch den Rüsselsheimer Wald, um Königstädten herum zum Herbergsberg, am Horlachgraben entlang nach Alt-Haßloch.
Führung: Gretl + Wolfgang Möllendick.
Im Februar ging es über die Regionalpark-Route und dem Rheingau-Rieslingpfad rund um Hochheim und man konnte einen Blick in "das Fenster der Deponie in Wicker" werfen.
An diesem Kunstwerk "Nahtstelle Müll" wird anschaulich dargestellt, wie eine moderne Mülldeponie arbeitet. In der Hochheimer Kirche St. Peter und Paul bewunderten wir die z.T. schon hervorragend renovierten Fresken aus dem 18. Jahrhundert von Baptist Enderle.
Führung: Ingeborg Gurk

Führung: Hans + Marianne Codaro
Die Küchenschellenblüte bei Siefersheim erlebten die Wanderer im April. Durch Weinberge und kleine Naturschutzgebiete führte der Weg.
Hier fanden wir eine große Anzahl wild wachsender Küchenschellen. In Neu-Bamberg mit seiner romantischen Burganlage wurde eingekehrt.
Führung: Siegbert + Carin Teuber
Sand und Wellengeplätscher ließen einen Gang am Meeresstrand vermuten.
Es waren aber das Wasser und die Sandbänke am Rheinufer - im Winter vom Hochwasser überspült - an denen die Gruppe im Mai entlang marschierte.
Ziel war die "Monitoring Earth Station" mit ihren zwei großen Spiegelteleskopen in Leeheim,eine Einrichtung der Regulierungsbehörde für Telekommunikation
und Post. Das Fachpersonal freute sich, uns die Anlage zu erklären. Endpunkt war die Ludwigsaue, ein idyllisch von Wiesen und alten Obstbäumen umgebenes Gehöft.
Führung: Karl-Heinz Arras
Im Juni fuhren wir mit der S-Bahn zum Flughafen und durch den Wald ging es zum Verkehrsmuseum in Schwanheim.
Unter fachkundiger Führung wurden historische Fahrzeuge des Frankfurter öffentlichen Nahverkehrs, wie Pferde- und Straßenbahnen erklärt und Exponate aus dem Bereich der Technik gezeigt.
Organisation und Führung: Martin Reichenbächer
"Wo ist die Mittagsrast?" Im NFH "Waldheim" in Mörfelden-Walldorf war das Rätsel dann aufgelöst. Ab Walldorf führte der Weg wieder ins Waldgebiet und durch das Naturschutzgebiet Mönchbruch.
Nach 66 km kamen alle wohlbehalten in Rüsselsheim an.
Führung: Ingeborg Gurk
Im August war eine Radtour von ca. 50 km geplant, allerdings wurde diese Strecke aufgrund der Hitze auf 25 km gekürzt. Es ging zum denkmalgeschützten Wasserwerk im Eddersheimer Wäldchen, das normalerweise für Werksfremde nicht zugänglich ist. Wir erfuhren u.a., dass in der großen Halle aus dem Jahr 1909 seinerzeit zwei Dampfmaschinen standen, die pro Tag bis zu sechs Tonnen Kohle benötigten, um die Pumpen zu betreiben. Heute gleicht die schöne Halle im Jugendstil einem Museum. Eindrucksvoll die gewaltigen Maße der heute noch vorhandenen, aber nicht mehr in Betrieb befindlichen Drei-Zylinder-Dampfmaschine. Nach der eindrucksvollen Führung radelte man nach Flörsheim, um unter Schatten spendenden Platanen die Runde ausklingen zu lassen.
Organisation und Führung: Karl-Heinz Arras Im September fuhren wir mit der Bahn nach Bad Kreuznach, wo die Gruppe durch die Altstadt mit den schmucken Fachwerkhäusern, kleinen Gässchen und zu den historischen Brückenhäusern bummelte. Durch das Salinental erreichten wir Bad Münster am Stein mit seinem im Jugendstil erbauten Kurhaus - ein genussreicher Tag, an dem man die Seele baumeln lassen konnte.
Führung: Juliane Codaro
Durch Weinberge mit Aussicht auf die Rheinebene und die Starkenburg und weiter in ständigem Auf und Ab führte uns der Weg im Oktober von Bensheim aus durch den Odenwald.
In Gronau wurde eingekehrt und gestärkt wanderte man nach Schönberg und zum Schönberger Schloss, am Kirchberg vorbei zurück nach Bensheim.
Führung: Eugen Reitz

Ein Novembertag mit strahlend blauem Himmel empfing uns im Königsteiner Kurbad. Wir erlebten einen schönen "Wellness-Tag" im warmen Wasser mit romantischer Burgkulisse und bunt gefärbten Taunushöhen.
Organisation: Ingeborg Gurk
Einen Blick in die Welt des Hessischen Rundfunks warfen wir im Dezember. Weiter fuhren wir mit der
U-Bahn nach Sachsenhausen, wo wir im "Gemalten Haus" zum Äbbelwoi einkehrten. Die hell erleuchtete Skyline Frankfurts grüßte später vom anderen Mainufer herüber, und auf dem Weihnachtsmarkt ließen wir das Wanderjahr der Mittwochswanderer ausklingen.
Für die Mittwochswanderer
Ingeborg Gurk
