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Auf Langlauf-Brettern durch den Bayerischen Wald

Das 1.040 m hoch gelegene Mitterfirmiansreut im Bayerischen Wald war Ausgangsstation für die Ski-Langlauftour 2004. Schon die Anreise durch die tiefverschneite Tannenlandschaft war spektakulär, denn Neuschnee ließ die Hügellandschaft wie ein Winter-Kalenderblatt aussehen.

Viele gut gespurte Loipen aller Schwierigkeitsgrade und Skating-Strecken warteten für 7 Tage in Hotelnähe sowie den Langlaufzentren Finsterau Haidmühle und Mauth auf die Wintersportlerinnen und Wintersportler. Aufgrund des vielen Neuschnees wurde fast ausschließlich im klassischen Stil gelaufen. Dabei bewältigten die 29 Langläufer in verschiedenen Gruppen Streckenlängen von 10 bis 30 km. Während die Anfänger vor allem im Bereich leichter und mittelschwerer Loipen auf ihre Kosten kamen, liefen die ambitionierteren Sportler auch schwere schwarze Loipen, wobei sie bis zu 45 km am Tag zurück legten. Kein Wunder, dass Hotel-Sauna und Bett nach diesen Touren die meist frequentierten Orte waren.

Wer sich von den Strapazen in der Loipe erholen wollte, dem boten Ausflüge nach Passau, in das nur 300 m Luftlinie entfernte Tschechien oder in den Nationalpark Bayerischer Wald mit großen Freigehegen reichlich Gelegenheit. Selbst Wölfe und Bären konnte man in den riesigen Freigehegen des Nationalparks in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten. In Tschechien stand der Ort Kumlov auf dem Besichtigungsprogramm. Zum Rahmenprogramm zählten auch eine nächtliche Fackelwanderung sowie die Teilnahme an einem Eisstockturnier. Beim Eisstockschießen belegten die Rüsselsheimer beste Plätze: Franz Nagel gewann die Einzelkonkurrenz, ein Team der Sektion Rüsselsheim belegte den 2. Platz im Mannschaftswettbewerb.

Gabriele Wacker