1. deutsch-ungarischer Kletterwettkampf in Rüsselsheim
Zum ersten mal in der Geschichte des Rüsselsheimer Kletterturms kamen
im Rahmen des Verschwisterungsaustauschs zwischen den Partnerstädten Rüsselsheim
und Kecskemet sechs Kletterer aus Ungarn. Diese wurden bei unseren Jugendlichen
privat untergebracht und verpflegt. Ziel war das gegenseitige Kennenlernen,
gemeinsam viel Spass haben, aber auch untereinander die Kräfte im Kletterwettkampf
zu messen.
Auf dem Programm stand am Freitagabend (16.5.) nach der Begrüßung
der Ungarn ein Schnupperklettern und Grillabend mit Steaks, Würstchen
und Salaten. Es wurde bis tief in die Nacht gefeiert.
Am Samstag hiess es dann schon morgens Stadtrundgang durch die Rüsselsheimer
Innenstadt mit allen Sehenswürdigkeiten, die die Stadt zu bieten hat.
Ab 14 Uhr wurde dann wieder geklettert und ab 15:30 Uhr starteten die Mannschafts-
und Einzelwettbewerbe.
Wettkampfergebnisse
Mannschaftswettbewerb
1. Kecskemet (5 Personen)
erreichte Höhen (Summe): Qualifikation 50 m, Finale 74,5 m
2. Rüsselsheim
erreichte Höhen (Summe): Qualifikation 50 m, Finale 59,5 m
Einzelwettbewerb
Jugend
1. Bence Gal (27m - Top) - 13 J., Kecskemet
2. Mathe Gal (23,5m) - 11 J., Kecskemet
2. Andreas Fischer (23,5m) - 12 J., Rüsselsheim
3. Moritz Hillesheim (17m) - 13 J., Rüsselsheim
4. Katja Rettenmeier (16m) - 17 J., Rüsselsheim
Erwachsene
1. Mihaly Toth (27m - Top) - 31 J., Kecskemet
1. Frank Resch (27m - Top) - 33 J., Rüsselsheim
2. Gerhard Planck (26m) - 38 J., Rüsselsheim
3. Jozsef Pethö (23,5m) - 27 J., Kecskemet
3. Gergö Kovacs (13,5m) - 24 J., Kecskemet
Am Abend traf man sich zur großen Rüsselsheim-Kecskemet-Veranstaltung in der Walter-Köbel-Halle mit viel Musik und Live-Rahmenprogramm. Einige feierten noch lange im Cafe "Das Rind" weiter. Um so schwieriger war es für die Beteiligten sich am nächsten Tag wieder aus den Federn zu bewegen.
Am Sonntag fuhr man gemeinsam in die Kletterhalle T-Hall nach Frankfurt. Dort wurde noch so lange geklettert bis die Unterarme glühten. Vor allem der ungarische Jugendmeister Bence (13) konnte es nicht lassen, das stark überhängende Dach noch mehrmals zu klettern. Gegen 16 Uhr kam man nochmal mit den gastfamilien zusammen, um letztendlich um 17 Uhr Abschied zu nehmen und die 12-stündige Heimreise in die Heimatstadt anzutreten.
