Anreise
Mit dem Pkw
Von Deutschland auf der A7 über Kempten und Füssen auf der B 314 (maut- und vignettenfrei) über Reutte und Fernpaß. In Nassereith auf die B 189 bis Imst, dann der Beschilderung Pitztal folgen.
Das Pitztal durchfahren bis kurz hinter Weißwald: Hier befindet sich rechts der Parkplatz, der Ausgangsort zur Rüsselsheimer Hütte. Die Talstation der Materialseilbahn befindet sich ca. 200 m vom Parkplatz entfernt, links der Straße taleinwärts. Ein markierter Steig (Nr. 911a) führt vom Parkplatz in ca. 1,5 bis 2 Stunden zur Rüsselsheimer Hütte.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Zum Bahnhof Imst-Pitztal am Eingang des Pitztales: Von hier aus verkehren mehrmals täglich Postbusse und Taxis in das Pitztal.
Service-Rufnummern
DB-Zug- und Preisauskunft 018 05/99 66 33
Bundesbusauskunft 00 43/17 11 01
Busauskunft Imst 00 43/54 12/6 62 66
Ötztaler Verkehrsgesellschaft 00 43/52 54/35 50
Gepäcktransport:
Möglich mit Materialseilbahn gegen Gebühr. Zur Talstation der Materialseibahn
der Straße in Richtung Plangeroß ca. 150 m folgen, dann links in
Schotterweg einbiegen, kurz bergwärts und Knick nach links zur Holzhütte
mit Schild „Materialseilbahn Rüsselsheimer Hütte“. Innen
Kurbeltelefon: Höhrer abnehmen, Kurbeln zur Meldung in der Hütte,
auf Antwort am Höhrer warten, Transport mit Hüttenwirt vereinbaren.
Sicherheitshinweise beachten!
Direkter Aufstiegsweg vom Parkplatz im Pitztal
Gehzeit ca. 2 Std., 700 Höhenmeter, schmaler Bergweg.
Bitte bleiben Sie auf dem Weg, da wir versuchen, die Abschneider aus vorangegangenen
Jahrzehnten zu rekultivieren. Dies wird notwendig, um der Erosion des recht
steilen Abhangs durch Oberflächenwasser vorzubeugen. Der Weg ist auf Grund
seiner Lage auf einem südseitigen Hang bereits im Frühsommer schneefrei.
Gegen Mittag kann allerdings die Sonne durch große Hitze den Auftsieg
erschweren.
Bereits vom Parkplatz aus ist die Hütte in der Karmulde sichtbar. Man
quert die Straße und passiert am Hinweisschild „Zur Rüsselsheimer
Hütte“ das kleine Gatter. Pforte bitte immer schließen. Anfangs
über einen begrünten Rücken moderat steigend, dann in kurzen
Kehren steiler bis der schattige Bergwald erreicht wird, der allerdings schon
nach kurzer Wegstrecke wieder verlassen wird. Durch krautiges Gelände geht
es in weiteren Kehren einer Felswand entgegen, an deren Fuß der Pfad genüsslich
durch grünes Gelände weiter führt. Ein kurzer, mit einer Kette
gesicherter Wegabschnitt führt zu einer Bachquerung, hier achtgeben auf
feucht-glitschige Steine. Hier hat man die Hälfte des Aufstiegs geschafft.
Weiter aufsteigend gewinnt man durch alpine Flur in Kehren auf der Südseite
des Hanges schnell an Höhe. Die Sicht hinüber zum Kaunergrat mit dem
beherrschenden Gipfel der stolzen Watze und der markanten Verpeilspitze rechts
daneben wird nun mit jedem Schritt umfassender. Nun ist die Hütte schon
recht nah und wenn man Glück hat – besonders groß ist die Chance
im Frühsommer, trifft man in der Nähe des Aufstiegsweges auf äsende
Steinböcke. Ein letztes längeres gerade, leicht ansteigende Wegstück
führt direkt auf die Hütte zu.
Bilder vom Aufstiegsweg:
- Blick vom unteren Aufstiegsweg zur Hütte
- Im unteren Abschnitt führt der Weg durch schattigen Bergwald
- Tiefblick auf Plangeroß
- Die Baumgrenze ist erreicht
- Die Hütte ist fast erreicht
