Kletterturm Rüsselsheim
Sportkletteranlage Bauschheim
Die Sportkletteranlage Bauschheim - oder auch kurz "Der Turm" genannt - ist 1992 als Trainingswand für die Kletterer der Sektion Rüsselsheim von der Stadt Rüsselsheim erbaut worden. Die ursprünglich 12 m hohe Wand wurde im Sommer 1997 durch ein 4 m ausladendes Dach an der W-Seite erweitert. Sie ist Trainingsanlage der Jugend des Deutschen Alpenvereins, Sektion Rüsselsheim "Die CLIMBÄR´N" wird aber auch von vielen einzelnen Kletterern genutzt. Durch die gute Lage zieht sie viele Leute aus der Umgebung des gesamten Rhein-Main-Gebietes an. Einmal jährlich findet das schon legendäre Kletterfestival immer Ende Juni des jeweiligen Jahres statt.Wer darf die Sportkletteranlage Bauschheim nutzen?
Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:
- Sie sind Mitglied in der Sektion Rüsselsheim
- Sie sind im Besitz des Kletterscheins "Vorstieg"
- Sie haben die Kletterordnung akzeptiert, unterschrieben und an die Sektion (Geschäftsstelle) geschickt.
Wichtig!!!
- seit Anfang 2008 gilt die neue Kletterordnung
- die alten Berechtigungsausweise, die bis Ende 2007 ausgestellt wurden, verlieren ihre Gültigkeit
- Nutzung der Kletteranlage nur außerhalb der offiziellen Trainingszeiten.
- Das Verändern der Routen darf nur vom DAV Rüsselsheim unternommen werden.
- Defekte Sicherungseinrichtungen und fehlerhafte Geräte sind im eigenen Interesse sofort dem Betreuer der Sportkletteranlage oder dem städtischem Sportamt zu melden.
Kletterordnung
Allgemeines zum Kletterturm
Der Turm ist
eine 15 m hohe, freistehende Kletteranlage, die rundherum beklettert werden
kann. Die 15 m hohe Südseite ist
mit einem variablen, strukturierten Kunststoffplattensystem der Fa. Pyramide/
Stuttgart ausgestattet, wobei die unteren Meter senkrecht angebracht sind. Nach
oben hin muß ein Bauch überklettert werden, bis einem das große
Dach mit dem Stalaktit-Zapfen entgegenkommt und überwunden werden muß.
Linkerhand befindet sich ein leicht geneigter Betonsockel (7 m Höhe), auf
der sich hauptsächlich die leichteren Routen befinden. Die Rückseite
ist etwas mehr verschachtelt, wobei ein kleiner Boulderüberhang (7 m), eine
senkrechte, schmale Direttissima (?) (15m), und weitere Wände mit 10 bis
15 m - Routen den Turm auszeichnen.
Kletterer, die sich so im V. bis VIII. Schwierigkeitsgrad bewegen, kommen hierbei
also voll auf ihre Kosten. Allerdings werden die Platten und Griffe mit der Zeit
auch etwas runder und die Rauhigkeit läßt etwas nach. Als Besonderheit
galt die auf der Spitze des Kletterturms stehende CLIMBÄR´N-Fahne,
die Tag und Nacht den Turm behütete. Leider wurde sie von Unbekannten im
Sommer 1999 gestohlen, schnief :-((. In einem Stahlkasten befindet sich ein Gipfelbuch,
wo sich doch jeder bitte eintragen sollte, der da oben anlangt. Ein Erlebnis,
was wohl jedem Alpinisten das Herz höher schlagen läßt. (Nachtrag: das Buch ist inzwischen ebenfalls gestohlen worden, der Kasten ist leer!).
